Chronik

 

Sportlerinnen und Sportler für den Frieden - e.V. Hamm

 

ab 1985

erste sportliche Aktivitäten der Hammer 'Sportlerinnen und Sportler für den Frieden'; Freundschaftsspiele gegen die Lebenshilfe und Asylbewerber, mehrfache Teilnahme am Juso-Fußballturnier 

 

 

Frühjahr 86
Gründung der Initiative 'Sportlerinnen und Sportler für den Frieden' in Hamm. Erste Breitensportangebote (Lauftreff, Fußball, Beteiligung an Turnieren)

 

 

1986
Beteiligung am '2. Sport- und Spielfest' der Bundesinitiative ‚Sportlerinnen und Sportler für den Frieden‘ in Dortmund (Fußball)

 

 

 

16.06.1987
"1. Hammer Spiel- und Sportfest" der Initiative an der Pauluskirche anlässlich der bundesweiten "Friedensstafette". Schirmherrschaft Frau Oberbürgermeisterin Sabine Zech. Begrüßung Herr Bürgermeister Wieland.

 

 

03.11.1987
Gründungsversammlung des Sportvereins 'Sportlerinnen und Sportler für den Frieden e.V., Hamm'. Beantragung der Aufnahme in den 'Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V. (FLVW)'

 

 

ab Dezember 1987
regelmäßige Teilnahme von Vereinsmitgliedern und -mannschaften an örtlichen und überregionalen Lauf- und Volkslaufveranstaltungen

 

 

Dezember 1987
Der Landesfachverband verlangt Änderung des Namens als Voraussetzung für die Aufnahme und unterstellt ohne weitere Begründung eine parteipolitische Orientierung.

 

 

04.12.1987
Ein Antrag auf eine Starthilfe in Höhe von DM 500,- wird vom Sportausschuss bis zur formellen Aufnahme in den Stadtsportbund zurückgestellt.

 

 

04.12.1987
Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Hamm

 

 

ab Januar 1988
regelmäßige offene Hallensportangebote

 

 

16.02.1988
Die Stadt Hamm lehnt den Antrag auf Gebührenbefreiung für die Nutzung städtischer Sportanlagen ab. Eine anderslautende Entscheidung wäre aufgrund der 'Miet- und Benutzungsordnung' möglich gewesen. Die Stadt erkennt somit weder das breitensportliche Engagement, noch die Bereitschaft des Vereins zur Mitgliedschaft im Landes- und Stadtsportbund an. Sie folgt damit faktisch der Auffassung des FLVW. Hierdurch wird der Verein nicht nur rückwirkend finanziell erheblich belastet, sondern auch gezwungen die laufenden Hallensportangebote einzustellen.

 

 

23.02.1988
Eintrag im Vereinsregister beim Amtsgericht Hamm

 

 

März 1988
Ausrichtung des 1. Hallenfußballturniers in der Glückauf-Halle. Von der Stadt berechnete Kosten: 360,-- DM

 

 

März 1988
Teilnahme am Fußballturnier der Jungsoziallisten Hamm

Einstellung der Hallensportangebote aufgrund der Gebührenerhöhung durch die Stadt (30,-- DM pro Übungsabend)

 

 

15.03.1988
Der Landesfachverband beschließt formal die Nichtaufnahme und sieht im Vereinsnamen eine Diskriminierung (!) der bereits dem Verband angeschlossenen Vereine.

 

 

24.04.1988
erstmalige Teilnahme der Vereinsmannschaft am 'Hanse-Marathon'‘ in Hamburg

 

 

Juni 1988
erste Teilnahme an einem ausländischen Lauf, dem Halbmarathon in Mondsee (Österreich)

Durchführung eine Wildwasserkurses in Steyr/OÖ

 

 

16.06.1988
Bestätigung des Beschlusses des Landesfachverbandes durch den 'Deutschen Sportbund' (DSB)

 

 

16.-19.06.1988
Beteiligung mit einem eigenen Stand an der 'Bio-Hamm'

 

 

15.07.1988
MdB Dieter Wiefelspütz sagt in einem Brief seine Unterstützung zu.

 

 

20.-24.07.1988
Durchführung eines 'Laufurlaubes' auf Terschelling (NL)

 

 

04.09.1988
Teilnahme am Friedenslauf in Düsseldorf

 

 

13.09.1988
Der Beschwerdeausschuss hält es nicht für erforderlich, den an ihn gestellten Antrag zu prüfen, da die Angelegenheit angeblich bereits im sachlich zuständigen Sportausschuss behandelt worden wäre. Diese Behauptung ist weder durch die Protokolle des Sport- noch des Beschwerdeausschusses nachvollziehbar und sachlich falsch.

 

 

18.09.1988
Beteiligung am 2. Hammer Regenbogenfest

 

 

Oktober 1988
Zusammenarbeit mit der Friedens-Schule und Beteiligung am Schulfest

 

 

09.10.1988
Teilnahme einer Mannschaft am 'Berlin-Marathon'

 

 

25.10.1988
Sportdezernent Buchhorn teilt dem Sportausschuss mit, "der Beschwerdeausschuss habe die Angelegenheit bereits erledigt!" (WA vom 27.10.1988)

 

 

29.10.1988
Teilnahme an einem Fußballturnier der Justiz Münster

 

 

15.11.1988
Die Mitgliederversammlung beschließt die Überprüfung und Einleitung rechtlicher Schritte gegen die Stadt Hamm und die überörtlichen Verbände.

 

 

18-20.11.1988
Wochenendseminar "Sport und Gesellschaft" in Neuastenberg

 

 

Anfang 1989
Gründung einer Fahrradabteilung und regelmäßige Beteiligung an Radtouristikfahrten (RTF)

 

 

21.01.1989
Beteiligung am Kongress "Frieden - Herausforderung für den Sport". Beteiligung offizieller Vertreter von Dachorganisationen des Deutschen Sports. DSB-Präsidiumsmitglied Heinz Fallak sagt dem Verein seine Unterstützung zu.

 

 

Februar 1989
Beauftragung eines Anwalts mit der Wahrnehmung der Interessen des Vereins gegenüber der Stadt und dem "Fußball- und Leichtathletik - Verband Westfalen e:V. (FLVW)"

 

 

08.03.1989
offizielle Beteiligung der Sportlerinnen am Internationalen Frauentag des DGB

 

 

0.9.04.1989
Der FLVW bestätigt seinen ablehnenden Beschluss mit der Begründung, dass der Vereinsname parteipolitisch "besetzt" sei.

 

 

20.04.1989
Der Sportausschuss der Stadt Hamm spricht sich für die Unterstützung des Vereins aus und beauftragt die Verwaltung, den Friedenssportlern bei ihren Aufnahmebemühungen gegenüber dem Fachverband zu helfen.

 

 

01.05.1989
Der "Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität e.V." nimmt den Verein als Mitglied auf und schafft so die Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Landessportbund NRW.

 

 

07.06.1989
Teilnahme am "Weltfriedenslauf `89" im Teilabschnitt Lünen - Dortmund

 

 

11.06.1989
Durchführung eines Tagesseminars zur Trainingsgestaltung und Leistungsdiagnostik im Langstreckenlauf mit Dr. Chr. Wenzel

 

 

16./17.06.1989
Teilnahme am bundesweiten Fußballturnier des RKB-Solidarität in Bonn; 1. Platz

 

 

Juli 1989
Beteiligung an einem Teilstück der Friedenstafette Paris-Moskau (Mörfelden Walldorf - Gießen)

 

 

11.08.1989
Aufnahme des Vereins in den Landessportbund NRW

 

 

September 1989
Teilnahme von 5 Friedenssportler/innen an einem Kurztriathlon in Drensteinfurt

 

 

September 1989
Beteiligung am 8. Int. Staffellangstreckenlauf über 250 km von Soest (NL) nach Soest (Westf.)

 

 

23.09.1989
Teilnahme eine siebenköpfigen Frauenteams am Frauenlauf über 5km in Halle / Westf.

 

 

01.10.1989
Teilnahme am Berlin-Marathon mit sieben Sportler/innen. Platz Mannschaft: 101

 

 

27.10.1989
Mitteilung über die Aufnahme des Vereins in den Stadtsportbund Hamm

 

12.11.1989
Oberhausener Friedenslauf, Teilnahme mit mehreren Mannschaften

 

 

29.11.1989
Mitgliederversammlung

 

 

ab Dezember 1989
Kinderbetreuung beim Sonntagslauftreff

 

 

ab 1990
Entwicklung einer Kinder- und Jugendarbeit

 

 

17./18.02.1990
Wochenend-Seminar: Sport und Lebensweise

 

 

25.02.1990
Ausrichtung eines Hallenfußballturniers

 

 

17./18.03.1990
Fahrt der Laufabteilung nach Stendal/DDR auf Einladung der Haeder-Laufgruppe

 

 

01.-14.04.1990
Trainingsurlaub Pula / Jugoslawien mit 24 Teilnehmern

 

 

April 1990
Mitorganisation des AOK "Trimm Trab ins Grüne" und Angebot des Lauftreffs

 

 

11.05.1990
Gesprächsforum zum Frauensport mit prominenten Gäste. In Zusammenarbeit mit der VHS Hamm

 

 

12.05.1990
1. Hammer Frauenlauf unseres Vereins mit internationaler Beteiligung und über 20 Gästen aus Stendal/DDR.

Mit 132 Läuferinnen im Ziel, der Lauf mit der größten Beteiligung von Frauen in der Region.

Vergabe des Ehrenpokals der Gleichstellungsbeauftragten des Landes NRW.

 

 

14.05.1990
Bestätigung der Aufnahme in den Stadtsportbund durch die Jahreshauptversammlung des SSB

 

 

Mai 1990
Brief des Präsidenten des LSB, Herrn Winkels, in dem er einen Namenszusatz (z.B. "SV") als Kompromiss für die Aufnahme in den FLVW vorschlägt.

 

 

12.01.1991
Friedenssportler verteilen DIN-A4-Aufstecker gegen den Golfkrieg an die Teilnehmer des Volkslaufs Bönen. Die Aktion wird vom Veranstalter, den Läufern und der Presse positiv aufgenommen.

 

 

April 1991
Die vielfache Anregung aus der Hammer Sportscene einen erneuten Aufnahmeantrag über den Kreis-Leichtathletik und -Fußballvorstand zu stellen wird aufgegriffen. Der Antrag wird von den Vorständen befürwortend an den FLVW weitergeleitet. Die Verwaltung des Verbandes reagiert positiv.

 

 

April 1991
Mitorganisation der AOK "Trimm Trab ins Grüne" und Angebot des Lauftreffs

 

 

20./21.04.1991
Wochenendseminar zum Thema „Sport und Umwelt" in Zusammenarbeit mit der VHS Hamm

 

 

Sommer 1991
Freundschaftsspiel und Turnier der Fußballmannschaft in der Justizvollzugsanstalt Werl (auch 1989 bis 1990)

Durchführung der Prüfung für das Sportabzeichen

 

 

25.09.1991
einstündige Sendung bei "Radio-Lippewelle-Hamm" zur Entstehung und zu den Aktivitäten des Vereins

 

 

12.10.1991
Teilnahme und Mitträgerschaft am Benefiz-Lauf für die Kinder von Tschernobyl

 

 

19.11.1991
Der Verbandsvorstand des FLVW lehnt den Aufnahmeantrag erneut ab.

 

 

25.11.1991
Jahreshauptversammlung
- Gründung einer Triathlonabteilung
- Beschluss keine wesentliche Veränderung des Vereinsnamens zuzulassen und die Aufnahme in den FLVW notfalls gerichtlich zu betreiben
- Unterstützung des „Hammer Appells gegen Fremdenfeindlichkeit"

 

 

27.11.1991
Aufnahme in den Triathlon Verband NRW (TVNRW) e.V.

 

 

31.12.1991
Teilnahme am Silvesterlauf Werl-Soest mit 17 Läuferinnen

 

 

05.01.1992
Live-Beitrag in Radio Lippewelle Hamm zum Verbandsstreit mit dem FLVW

 

 

09.01.1992
Stadtsportbund Hamm bestätigte, dass sich der Verein gut in die Arbeit der Sportvereine in Hamm eingeführt habe, sehr positiv mitarbeite und eine parteipolitische Ausrichtung nicht gegeben sei.

 

 

11.01.1992
Entscheidung der Verbandsspruchkammer des FLVW über unsere Aufnahme

 


z.Z. werden folgende Sportarten aktiv betrieben:

- Leichtathletik / Lauf (Abteilung)


- Fußball (Abteilung)


- Triathlon (Abteilung)


- Hallentraining/Fußball

 

Die Mitgliederzahl beträgt ca. 180.

 

Neben ausgewiesenen Vereinszielen (Förderung der Olympischen Idee, des Breitensportes und des Umweltschutzes usw.) enthält die Satzung beispielhafte Bestimmungen wie die paritätische Besetzung des Vorstandes mit Frauen und Männern und eine soziale Staffelung der Beiträge.